Vom Missionsseminar zum Seminarhotel - vom Gemüsegarten zum Park

Als der Dichter Hermann Hesse als Schüler in unserem Haus ein und aus ging, diente es noch der evangelischen Basler Mission als Missionshaus. Schon damals zeigte sich seine rebellische Ader, denn sein Zeugnis von 1884 meldet lapidar: „lügt“. Dabei wären zumindest die äusseren Umstände ideal gewesen, damit es Klein Hermann gefallen sollte, denn unser Haus war 1860 zusammen mit dem Kinderhaus im Südwesten eingeweiht worden, um Missionarinnen und Missionare auszubilden und ihre Kinder aufzunehmen. Der hintere Teil des Geländes diente als Gemüsegarten, damit die angehenden Missionare lernten, sich selbst zu versorgen. Davon zeugen noch die vielen süssen Beeren, die auch heute die Kinder locken.
Zu Beginn der 1950-er Jahre wurde die Ausbildung der Missionare reduziert und etliche Wohn- und Ausbildungsräume wurden in Büros und Gästezimmer umgewandelt.
Dann erfolgte 2001 ein weiterer wichtiger Einschnitt: In einem Teil des Hauses wurde unser hotel bildungszentrum 21 eingerichtet, in einem anderen Teil befindet sich Mission 21, das Evangelische Missionswerk Basel.
Wir sind stolz darauf, dass unser Haus 2009 unter Denkmalschutz gestellt wurde, weil es ein Zeugnis der weltweit folgenreich tätigen Missionsbewegung ist und weil es ein wichtiges Architekturzeugnis des Romantischen Klassizismus ist.
Das spornt uns zusätzlich an, alle unsere Renovierungen und unsere ganze Arbeit mit Respekt und im Geiste unserer langen Geschichte zu planen.

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